Allende Bürgerinitiative
"Willkommen
im Allende-Viertel!"
denkmaballon
   

 

 

Runde Tische im Allende-Viertel

11. Runder Tisch am 20.10.2015

Alle Vertreter am Runden Tisch konstatierten, dass es rund um das Salvador-Allende-Haus eine friedliche Situation gibt. Es gibt viele Spenden- und Unterstützerangebote. Die Bürgerinitiative bedankte sich vor allem für die großzügige Unterstützung durch die degewo, die Amtsfeldwohnungsbaugenossenschaft, das FEZ, die Stadtkirche Köpenick und die Wilhelm-Bölsche-Schule Friedrichshagen.

Im Allende-Haus können bis auf Weiteres keine Kleiderspenden mehr angenommen werden.

 

7. Runder Tisch am 17.09.2014

Als neue Mitglieder am Runden Tisch wurden begrüßt:
St. Elisabeth Diakonie in Köpenick; Haus Müggelspree
und AG Flucht und Menschenrechte

Es wurde nach kontroverser Diskussion ein Verfahren über die künftige Aufnahme weiterer Mitglieder am Runden Tisch beschlossen.

Zur Situation rund um das Salvador-Allende-Haus:
Es gibt jetzt eine Kapazität von 306 Plätzen, 286 sind belegt.
Die Heimleitung versicherte, dass gemäß Betreuungsschlüssel Personal eingestellt ist bzw. wird. Gleichzeitig unterstützt das Haus andere Heime, die von EJF gegenwärtig eingerichtet werden, mit seinen Erfahrungen und auch Personal.
Der Schulunterricht ist in beiden einbezogenen Schulen weiterhin voll und ganz gewährleistet.
Nach Einschätzung der Polizei gibt es keine relevanten Auffälligkeiten rund um das Heim. Dank der Aktivitäten der Bürgerinitiative und ihrer Gesprächsbereitschaft seien Besorgnisse in der Bevölkerung zerstreut worden und keine weiteren Anti-Heim-Aktivitäten zu beobachten. Einer aktuellen Beschwerde zu jugendlicher Gewalt eines Bürgers aus dem Wohngebiet wird die Polizei gemeinsam mit den Bürgern nachgehen.

Ines Feierabend informierte über die Gesamtsituation in Berlin und die Aufgaben von Treptow-Köpenick. Die in der Presse genannten Asylbewerberzahlen erforderten große Anstrengungen aller Beteiligten. Deshalb sei die Kapazität des Salvador-Allende-Hauses ausgeschöpft worden, es gebe neue Heime in Adlershof und demnächst in Rahnsdorf-Hessenwinkel. Der Senat plane auch in Köpenick ein Container-Heim.

Die Bürgerinititiative "Welcome refugees!" des Allende-Viertels berichtete darüber, dass die Existenz des Heimes und die Vielfalt der Bewohner mittlerweile im Wohngebiet als normal empfunden werde. Die Empfehlung des Runden Tisches, in Heimnähe auf Demos zu verzichten, habe offensichtlich auch eine positive Resonanz gefunden. Es gebe zugleich auch eine ungebrochene Bereitschaft zur Unterstützung des Heimes, wie es in Spenden und im ehrenamlichen Engagement zum Ausdruck komme. Ein Weiterbetrieb des Salvador-Allende-Hauses über den 31.12.2014 hinaus werde deshalb von der BI unterstützt.

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendparlament plane die Bürgerinitiative für den 3. Oktober ein Ballon- und Drachenfest im Volkspark "Träume steigen in den Himmel" (Beginn: 10:00 Uhr).

Die Bürgerinitiative schlug zugleich eine Zusammenkunft aller Verantwortungsträger im Wohngebiet und interessierter Einwohner zum Thema "Ein Jahr Salvador-Allende-Haus - wie nun weiter?" vor.

 

6. Runder Tisch fordert aus Respekt vor Menschenwürde von Flüchtlingen:
Keine Demos vor dem Heim!

Beschluss vom 18.06.2014

Der Runde Tisch fordert alle Parteien, Organisationen und Initiativen auf,
jederlei Demonstrationen, Kundgebungen, politisch motivierte Spaziergänge oder andere demonstrative Handlungen in unmittelbarer Nähe des Salvador-Allende-Hauses, dem Wohnheim für Flüchtlinge, zu unterlassen.

Wir wollen das Versammlungsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht einschränken, wir wollen lediglich den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie anderen geflüchteten Menschen einen angst- und demonstrationsfreien Raum gewährleisten, ihnen eine humane und friedliche Umgebung sichern, ihre Privatsphäre respektieren und ihre Würde schützen.

Die Versammlungsbehörde und die Polizei bitten wir, auf der Grundlage des Versammlungsrechts gegebenenfalls den Anmeldern von solchen Demonstrationen andere Demonstrationsorte vorzuschlagen,
die außerhalb der Sicht- und Hörweite des Asylbewerberheims liegen.

Uli Haas, Moderator und Sprecher des Runden Tisches
Alexandra Borchardt, stellv. Sprecherin des Runden Tisches
Eberhard Aurich, Bürgerinitiative „Welcome refugees“
Ines Feierabend, stellv. Bezirksbürgermeisterin Treptow-Köpenick und Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit
Gregor Postler, Integrationsbeauftragter des Bezirks Treptow-Köpenick
Jaqueline Kreische, Sozialraumorientierte Planungskoordination, Bezirksamt Treptow-Köpenick
Frank Gips, Einrichtungsleiter (EJF) des Salvador-Allende-Hauses
Angelika Petruschat, Bürgerinitiative „Welcome refugees!"
Muthanna Mhamood, Sprecher Mieterbeirat Allende-Viertel I
Sabrina Treptow, Katja Claus-Andreasjan, Amtsfeld-Grundschule
Manuela Seidel-Nick, Senatsverwaltung für Bildung
Urban Uhlenhut,  Jugendfreizeiteinrichtung „Würfel“
Dietmar Grosse, Wohnungsbaugenossenschaft „Amtsfeld“ e.G.
Sowie die Mitglieder der Bürgerinitiative: Dr. Uwe Bach, Edeltraud Liebold, Werner Gerathewohl, Matthias Karcher, Gudrun Hindemith, Dr. Sepp Müller, Rita und Aribert Schilling, Stefan Förster

Dieser Aufruf wurde auch als eine Petition im Internet gestartet.
Wer diese Forderung unterstützen will, kann hier unterschreiben.


RT

Ulrich Haas, Sprecher Runder Tisch
Alexandra Borchardt, stellv. Sprecherin Runder Tisch

Ines Feierabend, stellv. Bezirksbürgermeisterin Treptow-Köpenick
und Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit,
Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo)
Gregor Postler, Integrationsbeauftragter des Bezirks Treptow-Köpenick

Evangelisches Jugend-und Fürsorgewerk gAG, Träger des Heimes

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Projekt InteraXion
Uli Haas, Sprecher der Bürgerinitiative „Welcome Refugees“ im Allende-Viertel
Alexandra Borchardt, Bürgerverein Allende-Viertel Köpenick e.V
Muthanna Mhamood, Sprecher Mieterbeirat Allende-Viertel I (degewo)
Eberhard Aurich, Bürger im Allende-Viertel, Mitglied der Bürgerinitiative
Gudrun Hindemith, Bürgerin im Allende-Viertel, Mitglied der Bürgerinitiative
Sepp Müller, Bürger aus der Kämmereiheide, Mitglied der Bürgerinitiative
Jaqueline Kreische, Sozialraumorientierte Planungskoordination, Bezirksamt Treptow-Köpenick
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
Hans Erxleben, Integrationsausschuss, Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow–Köpenick
Wohnungsgesellschaft degewo AG
Wohnungsbaugenossenschaft Amtsfeld e.G.
DRK-Krankenhaus Köpenick
Senatsverwaltung für Bildung
Amtsfeld-Grundschule, Allende-Viertel I
Emmy-Noether-Gymnasium, Allende-Viertel I
Multitude e.V., Deutschkurse
Jugend Freizeit Einrichtung „Würfel“, Allende-Viertel II
Evangelische Kirchengemeinde Köpenick
St. Elisabeth Diakonie in Köpenick; Haus Müggelspree
AG Flucht und Menschenrechte
Polizei Abschnitt 66, Köpenick