Aurich Notizen, Gedanken,
Erinnerungen, Einsichten
Eberhard Aurich
   

 

 

Gelesen 2024

Bernd-Lutz Lange

Freie Spitzen. Politische Witze und Erinnerungen aus den Jahren des Ostblocks


Lesung von Bernd-Lutz Lange im Goethe-Theater Bad Lauchstädt am 11.05.2024

Eckhard Steinfurth

Ein Leben bis zur W(ende). Lebenslauf eines Offiziers der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS


An den Autor dieses Lebens

Lukas Fischer
Florian Havemann

Hermann Henselmann, Architekt, Ost-Berlin

Lieber Florian Havemann,
vor zwei Wochen kam Ihr neues Buch über Hermann Henselmann.
Ich gestehe, zunächst etwas verwundert die Bindung im wahrsten Sinne des Wortes „erfasst“ zu haben. Aber dann bei näherer Betrachtung: Danke für das tolle Buch, für die wunderschönen Aufnahmen von Lukas Fischer, das Nachwort und die prachtvolle Bindung. Die Berliner Zeitung hat das Werk ja schon ausführlich gewürdigt.
Nachdem ich voriges Jahr die Ausstellung „Macht-Raum-Gewalt“ in der Akademie der Künste gesehen hatte, bei der die Stalinallee nur eine schwarz-weiße Nachbemerkung zur nationalsozialistischen Architektur war, fand ich es bemerkenswert, dass Sie Ihr Nachwort mit Erinnerungen von Speer an Henselmann einleiten. Ihr Buch gibt aber ein farbenfroheres Bild als das in der Akademie. Man versteht besser, warum diese Straße unter Denkmalschutz steht. Ich habe sie erstmals 1960 als Kind besucht, später war ich oft dort in der Jugendmode oder in der Karl-Marx-Buchhandlung, habe an Filmpremieren im International oder Kosmos und natürlich vor und auf der Tribüne an den Feierlichkeiten zum 1. Mai, zum Republikgeburtstag oder bei FDJ-Treffen teilgenommen, letztmalig am 7. Oktober 1989. Meine Frau hat einige Jahre am Straußberger Platz gewohnt und sich sehr wohl gefühlt. Diese Straße war auch ein Symbol des Aufbauwillens in den 1950er Jahren, als man noch nicht glauben wollte, dass diese gewählte Baudimension nicht durchgehalten werden konnte. 1960 wohnte ich noch in einer 1 ½-Zimmer-Wohnung mit Außenklo auf dem Chemnitzer Sonnenberg. Beim Gang durch die Stalinallee durfte man schon mal ein bisschen von einer künftigen Wohnung träumen. Denn es waren ja vor allem Wohnungen, die dort entstanden, keine Prachtbauten für die Repräsentation des Staates, selbst wenn nicht jeder dort einziehen konnte.
Henselmann hat die Eingänge der Straße in West und Ost entworfen und selbst dort gewohnt. In Ihrem Buch HAVEMANN schildern Sie ja noch mehr vom Leben des Architekten und der großen Familie Henselmann-Havemann.
Danke für dieses prachtvolle Buch und die Einblicke!

Nikita Mathias

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